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Drehtag im Hangar von Atlas Air Service in Bremen
Ratgeber · Kosten & Preise

Was kostet ein Imagefilm? Wofür du bei zwei Minuten Film bezahlst

Ein Imagefilm läuft meist ein bis zwei Minuten. Was er kostet, hängt aber kaum an der Länge, sondern an Drehtagen, Umfang und Extras. Hier siehst du, welche Faktoren den Preis bestimmen, warum sich Film und Reels aus einem Dreh lohnen und woran du Angebote erkennst, die am Ende teuer werden.

Jonas Schmidt, Gründer von Webgoyo5 Min. Lesezeit

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Warum die Länge wenig über den Preis sagt

Bei Imagefilmen wird oft nach einem Preis pro Minute gefragt. Den gibt es so nicht. Bezahlt wird die Arbeit vor und nach dem Dreh: Gespräch und Konzept, Drehtag, Schnitt, Farbe, Ton und die Rechte an Bild und Musik.

Ein Film mit 90 Sekunden kann mehr kosten als einer mit drei Minuten, wenn er an mehreren Standorten entsteht, Interviews mit mehreren Leuten enthält und Drohnenaufnahmen braucht. Für die Website reichen meist 60 bis 120 Sekunden. Länger lohnt sich nur, wenn der Film eine echte Geschichte erzählt, etwa im Recruiting.

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Die Preisfaktoren im Überblick

Diese Stellschrauben bestimmen, wie viel Arbeit in einem Imagefilm steckt:

  • Konzept: Wofür ist der Film da, wo soll er laufen und wen soll er erreichen? Daraus entstehen Ablauf, Drehorte und Drehplan. Ein Film, der nur Stimmung zeigt, braucht weniger Vorbereitung als einer mit klarer Botschaft und Interviews.
  • Drehtage und Standorte: Ein Ort an einem Tag ist schnell geplant. Jeder weitere Standort und jeder weitere Drehtag verlängert die Produktion.
  • Interviews: Wer frei spricht, braucht ein paar Anläufe, bis es locker klingt. Mehrere Interviews brauchen mehr Zeit am Set und im Schnitt.
  • Extras: Drohne, zusätzliches Licht oder ein größeres Team kommen zum Grundaufwand dazu.
  • Schnitt und Nachbearbeitung: Sichten, die besten Momente auswählen, Musik, Sounddesign, Farbkorrektur und Untertitel. Achte im Angebot darauf, ob das alles enthalten ist.
  • Musik: Lizenzierte Musik aus einer Bibliothek oder als Einzellizenz kostet extra, wenn sie nicht im Angebot steht.
  • Umfang und Formate: Wie viele fertige Videos entstehen, etwa der Film plus mehrere Reels, und in welchen Formaten: 16:9 für Website und YouTube, 9:16 für Reels und Shorts.
  • Nutzungsrechte: Ein Film nur für die Website ist etwas anderes als einer, der auch als Anzeige, auf der Messe und in Stellenanzeigen läuft. Je breiter die Nutzung, desto wichtiger ist, dass sie im Angebot genannt wird.
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Was zu einer Produktion gehört

Damit du Angebote vergleichen kannst, hilft der Blick auf den Ablauf. Bei uns sind es fünf Schritte:

  1. Gespräch: Wofür ist der Film da, wo soll er laufen und wen soll er erreichen?
  2. Konzept: Ablauf, Drehorte, Drehplan und eine kurze Liste, was wir von euch brauchen.
  3. Drehtag: Wir drehen, während euer Betrieb weiterläuft, und fangen Momente ein, die sich nicht stellen lassen.
  4. Erste Version: Du siehst den Schnitt und gibst Feedback.
  5. Abgabe: Alle Dateien in den Formaten, die du brauchst.

Fehlt in einem Angebot einer dieser Schritte, übernimmst du ihn meist selbst, etwa das Konzept oder die Abstimmung am Set.

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Imagefilm und Reels aus einem Drehtag

Bei jedem Dreh fallen Kosten an, die nichts mit der Länge des Films zu tun haben: Anfahrt, Aufbau von Kamera, Licht und Ton, Vorbereitung und Absprachen vor Ort. Wird am selben Tag mehr gedreht, verteilen sich diese Kosten auf mehr Material.

Das Material eines Imagefilms überschneidet sich stark mit dem für Reels: dieselben Menschen, dieselben Orte, dieselben Abläufe. Aus einem Content-Produktionstag entstehen so der Film für deine Website und kurze Clips für mehrere Wochen Kanal, dazu Fotos von Team, Räumen und Produkten. Bei DEINELFER zeigen wir so in der Werkstatt für klassische Porsche bei Oldenburg die Menschen hinter den Autos.

Den Vergleich der beiden Formate liest du im Ratgeber Imagefilm oder Reels.

Rad eines roten Porsche in der Werkstatt von DEINELFER
Detailaufnahme eines Porsche 911 Targa
Porsche 911 auf dem Feld, fotografiert für DEINELFER
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Woran du ein zu billiges Angebot erkennst

Ein niedriger Preis ist nicht automatisch schlecht. Teuer wird er, wenn du hinterher nachbessern, Musik nachlizenzieren oder einen zweiten Dreh buchen musst. Diese Hinweise solltest du ernst nehmen:

  • Kein Konzept: Du sollst selbst festlegen, was gedreht wird, und am Set Regie führen.
  • Fremde Bilder statt eurer Leute: Stockfootage zeigt nicht, wer ihr seid. Die Wirkung eines Imagefilms entsteht durch echte Menschen und echte Abläufe.
  • Nur eine Kamera, kein Ton, kein Licht: Interviews klingen hallig, Gesichter im Gegenlicht werden dunkel.
  • Musik ohne Lizenz: Auf der Website fällt es nicht auf, als Anzeige wird der Film abgelehnt oder stumm geschaltet.
  • Nur ein Format: Der Film kommt nur in 16:9. Für Reels und Shorts müsstest du neu schneiden lassen.
  • Unklare Nutzungsrechte: Im Angebot steht nicht, wo du den Film einsetzen darfst und wie lange.
  • Keine Feedbackrunde: Du siehst den Film erst, wenn er fertig ist.
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Was ein Imagefilm bei Webgoyo kostet

Einen festen Preis nennen wir dir, sobald wir wissen, was du zeigen willst. Ein Film aus dem laufenden Werkstattbetrieb an einem Drehtag braucht einen anderen Aufwand als einer mit drei Standorten, mehreren Interviews und Drohne. Nach einem kurzen Gespräch bekommst du eine konkrete Zahl statt einer Preisspanne, und der Preis steht vor dem ersten Dreh fest.

Immer enthalten sind Musik, Sounddesign, Farbkorrektur und Untertitel, dazu der Film in 16:9 und kurze Schnitte in 9:16. Der fertige Film gehört dir, zeitlich und räumlich unbegrenzt. Im Nordwesten fällt keine Anfahrt an.

Wie wir einen Imagefilm in der Region planen und drehen, steht auf der Seite Imagefilm in Oldenburg. Für Projekte in Bremen findest du alles unter Videoproduktion in Bremen.

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Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Imagefilm sein?

Für die Website reichen meist 60 bis 120 Sekunden. Länger lohnt sich nur, wenn der Film eine echte Geschichte erzählt, etwa im Recruiting.

Gibt es einen Preis pro Minute?

Nein. Der Aufwand entsteht vor allem beim Konzept, am Drehtag und im Schnitt. Eine Minute mehr Film verändert den Preis meist weniger als ein weiterer Drehort oder ein zusätzliches Interview.

Warum nennt ihr keine festen Preise?

Weil zwei Filme selten denselben Aufwand haben. Wie viele Drehtage und Standorte nötig sind, wie viele Leute vor der Kamera stehen und ob Extras wie eine Drohne dazukommen, verändert den Preis deutlich. Nach einem kurzen Gespräch bekommst du eine konkrete Zahl.

Wie schnell ist der Film fertig?

Kurze Clips aus dem Dreh sind meist innerhalb einer Woche fertig, der Imagefilm braucht je nach Umfang etwas länger. Drückt ein Termin wie eine Messe, ziehen wir ihn vor.

Dürfen wir den Film überall nutzen?

Ja. Der fertige Film gehört dir, zeitlich und räumlich unbegrenzt: Website, Social Media, Anzeigen, Messe und Stellenanzeigen.

Müssen unsere Mitarbeitenden vor die Kamera?

Es hilft, ist aber kein Muss. Wer nicht ins Bild möchte, bleibt draußen. Dann erzählen Abläufe, Details und Räume die Geschichte.

Yachten im Hafen von Monaco beim Dreh für Charity Champaign

Was würde dein Imagefilm kosten?

Erzähl uns kurz, was du zeigen willst: Anlass, Zeitraum und Drehort. Du bekommst einen Vorschlag für Ablauf und Umfang und eine konkrete Zahl.

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