Imagefilm oder Reels: Was braucht dein Unternehmen wirklich?
Ein Imagefilm zeigt in zwei Minuten, wofür ein Unternehmen steht. Reels holen jede Woche neue Leute ab. Beides hat seinen Platz, aber nicht jedes Budget reicht für beides. So findest du heraus, womit du anfangen solltest.
Wofür ein Imagefilm gut ist
Ein Imagefilm ist das Aushängeschild. Er läuft auf der Startseite, auf Messen, in Präsentationen und auf der Karriereseite. Er zeigt Menschen, Werte und Abläufe in einem Stück und bleibt oft mehrere Jahre im Einsatz.
Gerade im Recruiting wirkt ein ehrlicher Film stärker als jede Stellenanzeige, weil Bewerber sehen, wo und mit wem sie arbeiten würden.
Wofür Reels gut sind
Reels sind für Reichweite gebaut. Sie laufen auf Instagram, TikTok und YouTube Shorts und erreichen Menschen, die dich noch nicht kennen. Ein einzelnes Reel ist schnell wieder aus dem Feed, dafür bleibt dein Kanal durch den Rhythmus sichtbar.
Der größte Vorteil: Du lernst schnell, was ankommt, und kannst nachsteuern.
Der direkte Vergleich
- Länge: Ein Imagefilm dauert meist ein bis drei Minuten, ein Reel 15 bis 45 Sekunden.
- Einsatz: Der Imagefilm läuft auf Website, Messe und YouTube, Reels im Social-Media-Feed.
- Lebensdauer: Ein Imagefilm hält Jahre, ein Reel wirkt vor allem in den ersten Tagen.
- Rhythmus: Den Imagefilm drehst du einmal, Reels brauchen Nachschub.
- Ziel: Der Imagefilm schafft Vertrauen bei Leuten, die dich schon gefunden haben. Reels sorgen dafür, dass dich neue Leute finden.
Beides aus einem Dreh
Die wirtschaftlichste Lösung ist oft, Imagefilm und Reels am selben Tag zu drehen. Das Material überschneidet sich stark: dieselben Menschen, dieselben Orte, dieselben Abläufe.
Aus einem Content-Produktionstag entstehen so der Film für deine Website und Clips für mehrere Wochen Kanal. Wie wir dabei vorgehen, steht auf der Seite zur Videografie.
Checkliste für deinen Dreh
Mit diesen Punkten wird aus dem Drehtag kein Zufall:
- Ziel festlegen: Willst du Kunden gewinnen oder Bewerber?
- Klären, wer vor der Kamera spricht, und die Leute früh einbinden.
- Drehorte und Abläufe auswählen, die zeigen, was euch ausmacht.
- Den Drehtag nicht in die stressigste Woche legen.
- Freigaben einholen, wenn Mitarbeitende oder Kunden im Bild sind.
- Formate von Anfang an mitdenken: 16:9 für Website und YouTube, 9:16 für Reels.
Beispiele aus der Praxis
Bei Atlas Air Service in Bremen drehen wir im Hangar Reels, Interviews und Vlogs, die Wartung und Technik verständlich machen.
Für Gus Burton Racing entsteht an Rennwochenenden Material aus der Box und von der Strecke, aus dem Reels und Fotos für die ganze Saison werden.
Häufige Fragen
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Für die Website reichen meist 60 bis 120 Sekunden. Länger lohnt sich nur, wenn der Film eine echte Geschichte erzählt, etwa als Recruiting-Film.
Kann man aus einem Imagefilm Reels schneiden?
Ja, wenn es beim Dreh eingeplant ist. Dann werden kurze Momente gezielt und im Hochformat mitgedreht. Nachträglich klappt das nur eingeschränkt.
Was kostet ein Imagefilm?
Das hängt von der Zahl der Drehtage, der fertigen Videos und von Extras wie Drohne oder Interviews ab. Schnitt, Farbkorrektur und Ton sind bei uns immer inklusive. Eine konkrete Zahl gibt es nach einem kurzen Gespräch.
Film, Reels oder beides?
Erzähl uns kurz, was du vorhast. Wir sagen dir ehrlich, womit du anfangen solltest.
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